Die künstlerische Praxis von Larissa Fassler (geb. 1975 in Vancouver, Kanada; lebt und arbeitet in Berlin) widmet sich der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Anhand teilnehmender Beobachtungen zu sich verändernden urbanen Geografien und Kulturen schafft sie Zeichnungen, Skulpturen und Gemälde, die diese analysieren und kartografieren. Ihre Beobachtungsgegenstände sind öffentliche Plätze wie der Gare du Nord, Les Halles und die Place de la Concorde in Paris, der Columbus Circle in New York City, der Taksim-Platz in Istanbul und das Kottbusser Tor in Berlin. Ihre vielschichtigen Werke zeigen, wie urbane Umgebungen die Menschen psychologisch und physisch beeinflussen und wie die gebaute Umwelt wiederum die Wahrnehmung, das Verständnis und die Nutzung dieser Orte durch die Menschen widerspiegelt. Mithilfe von Werkzeugen aus der Anthropologie und Stadtplanung gelingen Fassler Beobachtungen, die sie in ihren großformatigen Bleistiftzeichnungen sowie raumgreifenden Installationen illustriert und eindrucksvoll in dichte Kartografien übersetzt. Die Monografie der Künstlerin zeigt einen umfangreichen Querschnitt von Arbeiten der letzten 15 Jahre. Mit einem Vorwort von Diana Sherlock, einem Interview mit der Künstlerin und Textbeiträgen von Fiona Shipwright, Karen Till, Shauna Janssen, Chris Blache und Pascale Lapalud und Nicole Burisch
Sujets :Art · Cartes (matériau d'artistes) · Cartographie
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